logo
logo

Login

2 Min. Lesezeit

Den Alltag als Alleinerziehende*r gestalten

Alleinerziehende Eltern sind häufig in besonderem Maße auf verlässliche Kinderbetreuung angewiesen – vor allem dann, wenn keine familiären Unterstützungsstrukturen vorhanden sind. In vielen Fällen sichern sie den Lebensunterhalt allein für sich und ihr Kind. Nach der aktuellen Rechtsprechung besteht ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt durch den anderen Elternteil in der Regel nur bis zum dritten Geburtstag des Kindes. Im Anschluss kommen weitere Herausforderungen durch die alleinige finanzielle Verantwortung sowie mögliche daraus resultierende Schwierigkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren, auf den Elternteil zu. Das stellt sowohl Eltern als auch Kinder vor erhebliche organisatorische und emotionale Herausforderungen.

Eine Betreuungsform reicht dann oft nicht aus, um Arbeitszeiten und Wegezeiten zuverlässig abzudecken. Ergänzend zum Kitaplatz oder zur Ganztagsschule kann es notwendig sein, weitere Betreuungsangebote zu nutzen, etwa durch eine Tagespflegeperson, eine Kinderbetreuung im eigenen Haushalt oder ein Au-pair, wenn die finanziellen Ressourcen dies zulassen. Auch zusätzliche Bezugspersonen aus dem privaten Umfeld – etwa Großeltern, Nachbarinnen oder Freunde – können entlastend wirken. Auf diese Weise lässt sich fehlende Unterstützung durch einen Partner oder eine Partnerin häufig zumindest teilweise kompensieren.

Hier auf der Seite des Bundesverbands für alleinerziehende Mütter und Väter oder hier auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie Kontakt- und Unterstützungsmöglichkeiten für alleinerziehende Mütter und Väter.


Sie sind alleinerziehend und möchten sich kostenlos beraten lassen und die individuelle Situation klären?