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Die passende Kita finden & die Eingewöhnung

So finden Sie die passende Kita

Vor der Anmeldung sollten Sie die Kindertageseinrichtung gemeinsam mit Ihrem Kind persönlich besuchen. Ein solcher Eindruck vor Ort hilft, Atmosphäre, Abläufe und den Umgang mit den Kindern besser einschätzen zu können. Nach diesem Besuch können folgende Fragen bei der Entscheidung unterstützen:

  • Wirken die Erzieher*innen engagiert und nehmen sie regelmäßig an Fortbildungen teil?
  • Entspricht das pädagogische Konzept der Einrichtung Ihren Vorstellungen?
  • Wie werden die Eltern in den Kita-Alltag einbezogen, und passt der erwartete Umfang des Engagements zu Ihrer Situation?
  • Sind Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams klar geregelt?
  • Bieten die Räumlichkeiten ausreichend Platz für Bewegung ebenso wie für Rückzug und Ruhe?
  • Ist die Ausstattung altersgerecht und anregend gestaltet?
  • Werden Kinder aus mehreren Jahrgängen betreut?
  • Hat Ihr Kind mehr als eine feste Bezugsperson?
  • Arbeiten die Erzieherinnen und Erzieher bereits seit längerer Zeit in der Einrichtung, sodass Kontinuität in der Betreuung gewährleistet ist?
  • Werden die Kinder überwiegend in festen Gruppen betreut oder nach einem offenen Konzept? Und welches Modell passt besser zu Ihrem Kind?

Eingewöhnung in den Kita-Alltag

Jedes Kind erlebt den Übergang in die Kindertagesbetreuung auf seine eigene Weise. Je jünger das Kind ist, desto wichtiger ist eine behutsame und intensive Begleitung durch Mutter oder Vater in der ersten Zeit. Die neue Umgebung und die vielen Eindrücke können spannend sein, wirken auf manche Kinder jedoch zunächst auch verunsichernd. Eine sorgfältig gestaltete Eingewöhnungsphase hilft Ihrem Kind, Vertrauen zur neuen Umgebung und zu den Betreuungspersonen aufzubauen.

Üblicherweise werden neue Kinder zeitlich versetzt eingewöhnt, damit die Erzieherinnen und Erzieher den Kindern und ihren Eltern zu Beginn besonders viel Aufmerksamkeit widmen können.

Als bewährtes Qualitätsmerkmal für die Eingewöhnung von Kindern unter drei Jahren gilt das sogenannte Berliner Modell oder eine daran angelehnte Vorgangsweise.

Im Mittelpunkt steht dabei die sichere Bindung des Kindes. In den ersten Tagen begleitet ein Elternteil das Kind für kurze Zeit in der Kita. Nach einigen Tagen erfolgt eine erste kurze Trennung. Je nach Reaktion des Kindes wird die Eingewöhnung schrittweise fortgeführt und angepasst. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten diesen Prozess eng und unterstützen Sie dabei, den passenden Zeitpunkt für den Abschluss der Eingewöhnung zu finden.

Planen Sie für die Eingewöhnung Ihres Kindes ausreichend Zeit ein, idealerweise mindestens vier Wochen, wenn Sie Ihre Rückkehr in den Beruf vorbereiten. Manche Kinder – und auch Eltern – benötigen etwas mehr Zeit, um sich an den neuen Alltag zu gewöhnen. Häufig ist die Eingewöhnung nach zwei bis drei Wochen abgeschlossen, sofern keine Erkrankung dazwischenkommt.

Gerade zu Beginn des Kita-Alltags werden Kinder jedoch oft krank. Acht bis zwölf Infekte pro Jahr gelten bei Kleinkindern als normal, da sich das Immunsystem erst mit neuen Keimen vertraut machen muss.

Um diese erste Phase entspannter zu gestalten, kann es sinnvoll sein, noch Urlaubstage aus der Zeit vor der Geburt einzuplanen. So lassen sich kurzfristige Ausfälle besser abfedern, zumal die Anspruchstage auf Kinderkrankengeld häufig schnell aufgebraucht sind.


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