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Selbstvertrauen, Ängste, Freundschaften – wann braucht mein Kind Unterstützung?

Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit. Manche Kinder sind laut und gehen offen auf andere zu, andere sind vorsichtiger, sensibler oder zurückhaltender. Und das ist völlig in Ordnung.

Für Eltern wird es meist dann schwierig, wenn sie das Gefühl bekommen: Mein Kind wird durch seine Unsicherheit oder seine Ängste eingeschränkt. Es traut sich Dinge nicht mehr zu, die es eigentlich gerne machen würde. Es findet schwer Anschluss, vermeidet Situationen, hat große Angst vor Fehlern oder Prüfungen – oder verändert sich stark, um zu einer Gruppe dazuzugehören.

Vielleicht fragen Sie sich auch: Ist das noch eine Phase? Sollte ich mehr ermutigen, kommt meine Ermutigung an oder mich besser zurückhalten? Tut dieser Freundeskreis meinem Kind gut? Ist der Moment gekommen, an dem ich eingreifen sollte?

Mentale Gesundheit beginnt nicht erst dort, wo eine psychische Erkrankung diagnostiziert wird. Belastungen früh wahrzunehmen und sich Unterstützung zu holen, wenn man sich als Eltern Sorgen macht, kann Kindern helfen, bevor Ängste, Rückzug oder Selbstzweifel ihren Alltag immer stärker bestimmen. Dass viele junge Menschen solche Belastungen erleben, zeigt der DAK-Präventionsradar 2025: Rund ein Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen berichtete von Einsamkeit, etwa jede:r Sechste von depressiven Symptomen und fast zwei Drittel von häufiger Erschöpfung. Nicht jede Unsicherheit und nicht jede schwierige Phase ist deshalb behandlungsbedürftig – aber Eltern müssen auch nicht warten, bis aus einer Belastung eine manifeste psychische Erkrankung geworden ist, bevor sie sich Unterstützung holen.

Über uns können Sie sich gemeinsam mit unserem Kooperationspartner cleverly Unterstützung holen und in Ruhe herausfinden, was Ihr Kind und Ihre Familie gerade brauchen.


Sie erkennen Ihre Familiensituation wieder? Jetzt indivduell beraten lassen.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Unsicherheit, Ängste oder fehlendes Zutrauen zeigen sich bei Kindern und Jugendlichen ganz unterschiedlich. Vielleicht erkennen Sie Ihr Kind in einer oder mehreren dieser Situationen wieder:

Mein Kind traut sich wenig zu

  • „Ich kann das sowieso nicht.“ Ihr Kind zweifelt schnell an den eigenen Fähigkeiten oder gibt auf, sobald etwas schwierig wird.
  • Fehler oder Misserfolge beschäftigen Ihr Kind lange – oder es vermeidet Herausforderungen aus Angst, etwas falsch zu machen.
  • Ihr Kind traut sich nicht, im Unterricht Fragen zu stellen, sich zu melden, vor der Klasse zu sprechen oder die eigene Meinung zu vertreten.

Schule & Leistung werden zur Belastung

  • Vor Klassenarbeiten, Referaten oder anderen Leistungssituationen ist die Anspannung sehr groß.
  • Ihr Kind lernt viel oder ist eigentlich gut vorbereitet, kann sein Wissen in Prüfungssituationen aber trotzdem nicht abrufen.
  • Vor Schule oder Prüfungen treten wiederholt Bauchschmerzen, Übelkeit oder andere körperliche Beschwerden auf.

Freundschaften & soziale Situationen fallen schwer

  • Ihr Kind findet schwer Anschluss, fühlt sich häufig ausgeschlossen oder traut sich nicht, auf andere Kinder oder Jugendliche zuzugehen.
  • Es hält sich in Gruppen stark zurück oder vermeidet soziale Situationen, obwohl es eigentlich gerne dazugehören oder mitmachen würde.
  • Ihr Kind zieht sich zunehmend aus Aktivitäten, Hobbys oder Kontakten zurück, die ihm früher Freude gemacht haben.

Der Freundeskreis macht Ihnen Sorgen

  • Ihr Kind lässt sich von Freund*innen stark beeinflussen und hat Schwierigkeiten, Nein zu sagen oder eigene Grenzen zu vertreten.
  • Sie haben das Gefühl, Ihr Kind sei „in schlechte Gesellschaft geraten“: Der Freundeskreis hat sich verändert und gleichzeitig erleben Sie auch Ihr Kind plötzlich ganz anders – es übernimmt Verhaltensweisen oder macht Dinge mit, die eigentlich gar nicht zu ihm passen.
  • Sie haben zunehmend das Gefühl: „Ich komme nicht mehr richtig an mein Kind heran.“ Ihr Kind erzählt weniger, zieht sich von Ihnen zurück oder verändert sich auf eine Weise, die Ihnen Sorgen macht.

Sie erkennen Ihre Kind wieder? Jetzt indivduell beraten lassen.

Den richtigen Umgang mit digitalen Medien finden

Ein ruhiges Kind muss nicht extrovertierter werden. Ein vorsichtiges Kind muss nicht plötzlich jedes Abenteuer suchen. Und auch Schüchternheit, Angst, Enttäuschung und die Orientierung an Freund:innen gehören zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dazu.

Entscheidend ist deshalb nicht, wie selbstbewusst ein Kind nach außen wirkt, sondern wie frei es innerhalb seiner eigenen Persönlichkeit handeln kann.

Einschränkung durch andere?

Sie möchten wissen, wie sehr Unsicherheit, Ängste oder der Einfluss anderer Ihr Kind gerade einschränken? Machen Sie den Test und finden SIe heraus, ob Unterstützung sinnvoll ist.

Emotionale Entwicklung stärken

Gefühle zu erkennen, auszudrücken und zu regulieren ist ein wichtiger Teil der kindlichen Entwicklung. Kinder lernen den Umgang mit Emotionen vor allem durch die Erfahrungen im Alltag und die Begleitung ihrer Bezugspersonen. Eltern müssen nicht immer die richtigen Antworten haben. Oft hilft es Kindern schon, wenn sie sich verstanden und ernst genommen fühlen.

Unterstützung kann sinnvoll werden, wenn Unsicherheit, Ängste oder Gruppendruck zunehmend darüber entscheiden, was ein Kind sich zutraut, was es vermeidet und wie es sich verhält.

Ein weiteres wichtiges Signal sind Veränderungen: wenn sich ein Kind immer stärker zurückzieht, Dinge aufgibt, die ihm früher wichtig waren, Schule oder soziale Situationen zunehmend vermeidet – oder Eltern das Gefühl bekommen, ihr Kind verändert sich unter dem Einfluss seines Umfelds stark und sie verlieren den Zugang zu ihm.

Das Ziel ist nicht, die Persönlichkeit eines Kindes zu verändern. Das Ziel ist, dass seine Persönlichkeit nicht zur Grenze seiner Möglichkeiten wird.


Zum Thema Selbstvertrauen und emotioale Stärke arbeiten wir mir cleverly zusammen. cleverly ist auf die pädagogische Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien spezialisiert und unterstützt dort, wo Fragen rund um Entwicklung, Bildungsalltag und Familienleben zusammenkommen.

Im Mittelpunkt steht keine allgemeine Beratung nach Schema F. Gemeinsam mit der Familie wird zunächst geschaut: Was beschäftigt uns gerade? Was braucht unser Kind – und was würde uns als Familie entlasten? Anschließend begleiten pädagogische Expert:innen Eltern und Kinder mit konkreten, alltagstauglichen Ansätzen.

Was bringt Unterstützung?

In der Beratung schauen wir zunächst genau darauf, wo Ihr Kind gerade eingeschränkt ist und was dahintersteht. Gemeinsam entwickeln wir anschließend Strategien, die zum Alter, zur Persönlichkeit und zur konkreten Situation Ihres Kindes passen.

Warum eine externe pädagogische Begleitung helfen kann

Eltern kennen ihr Kind am besten – und trotzdem gibt es Situationen, in denen die eigenen Impulse nicht mehr richtig ankommen. Gerade wenn sich Unsicherheit, Ängste oder wiederkehrende Konflikte bereits festgesetzt haben, kann ein anderes Rollengefüge hilfreich sein.

Pädagogische Fachkräfte bauen zunächst eine vertrauensvolle, lernförderliche Beziehung zum Kind auf. Aus dieser unabhängigen Position heraus können sie Stärken sichtbar machen, neue Perspektiven anbieten und gemeinsam mit dem Kind konkrete Strategien ausprobieren. Was von den eigenen Eltern vielleicht schon oft gesagt wurde, kann von einer außenstehenden Bezugsperson anders gehört und angenommen werden.

Ziel ist dabei nicht, Eltern zu ersetzen, sondern Kind und Eltern so zu stärken, dass neue Wege auch im Alltag weiterwirken können.

Für Kinder und Jugendliche kann das zum Beispiel bedeuten:

  • eigene Stärken wahrnehmen und sich selbst realistischer einschätzen
  • lernen, negative Gedanken wie „Das schaffe ich sowieso nicht“ zu hinterfragen
  • mit Fehlern und Rückschlägen besser umgehen
  • sich schwierigen Situationen Schritt für Schritt annähern, statt sie grundsätzlich zu vermeiden
  • Strategien gegen große Anspannung vor Prüfungen oder anderen Leistungssituationen entwickeln
  • Gefühle und eigene Grenzen besser wahrnehmen und ausdrücken
  • lernen, Nein zu sagen und die eigene Meinung zu vertreten
  • mit Gruppendruck sicherer umgehen
  • Freundschaften und soziale Situationen besser einordnen
  • wissen, wann und bei wem man sich Hilfe holen kann

Eltern gewinnen gleichzeitig mehr Sicherheit darin,

  • wann ihr Kind Ermutigung braucht und wann zusätzlicher Druck eher schadet
  • wie sie unterstützen können, ohne ihrem Kind jede schwierige Situation abzunehmen
  • welche Veränderungen sie ernst nehmen sollten
  • wie sie mit Rückzug, Ängsten oder Vermeidungsverhalten umgehen können
  • wie sie reagieren können, wenn ihnen ein Freundeskreis oder einzelne Freundschaften Sorgen machen
  • wann sie begleiten – und wann sie klar eingreifen sollten

Das gemeinsame Ziel

Ihr Kind bekommt Handwerkszeug, mit dem Unsicherheit, Ängste oder der Einfluss anderer nicht mehr allein darüber entscheiden, was es sich zutraut und welchen Weg es geht.

So einfach kommen Sie zur passenden Unterstützung

1. Sie melden sich bei uns.

Ein Anruf genügt. Sie erzählen kurz, was Sie gerade beschäftigt – Sie müssen weder wissen, welche Art von Unterstützung Sie brauchen, noch selbst nach der richtigen Fachperson suchen.

2. Wir kommen auf Sie zu.

Wir bringen Sie mit cleverly zusammen. Das Lernexpert*innenteam von cleverly meldet sich bei Ihnen und nimmt sich zunächst Zeit, Ihre Situation kennenzulernen: Wo liegen die Schwierigkeiten? Was wünschen Sie sich für Ihr Kind und für Ihren Familienalltag?

3. Wir finden die passende Fachperson für Ihre Familie.

Auf Grundlage dieses Gesprächs wählt cleverly eine medienpädagogische Fachkraft aus, die zu Ihrem Anliegen passt. Sie müssen nichts organisieren – cleverly kümmert sich um die nächsten Schritte.

4. Sie bekommen persönliche Unterstützung.

In bis zu drei Beratungsterminen arbeitet die Fachperson ganz konkret mit Ihnen und Ihrem Kind an Ihrer Situation. Mal ist es sinnvoll, gemeinsam als Familie zu sprechen, mal arbeitet die Fachperson direkt mit Ihrem Kind. Entscheidend ist, was Ihnen tatsächlich weiterhilft.

Interaktiver Kurs „Selbstvertrauensturbo“

Wenn es zum Alter und zur Situation Ihres Kindes passt, kann die persönliche Beratung durch den interaktiven Kurs „Selbstvertrauensturbo“ ergänzt werden. Der Kurs unterstützt Kinder unter anderem dabei,

  • die eigenen Stärken besser wahrzunehmen,
  • Gefühle und Ängste einzuordnen,
  • mit Fehlern und Rückschlägen umzugehen,
  • eigene Grenzen zu erkennen und Nein zu sagen,
  • sich in schulischen und sozialen Situationen mehr zuzutrauen
  • und neue Herausforderungen Schritt für Schritt auszuprobieren.

Ob der Kurs für Ihr Kind sinnvoll ist, wird gemeinsam im Beratungsverlauf entschieden.


Sie müssen nicht erst sicher wissen, dass Ihr Kind „ein Problem“ hat. Vielleicht können Sie noch gar nicht genau benennen, was sich verändert hat. Vielleicht merken Sie einfach, dass Ihr Kind sich weniger zutraut, häufiger Angst hat, Dinge vermeidet oder sich unter dem Einfluss von Freund*innen stark verändert. Und vielleicht ist es vor allem dieses Gefühl: „Ich komme gerade nicht richtig an mein Kind heran.“

Auch dann können Sie sich an uns wenden. Sie bringen Ihre Beobachtungen und Ihre Fragen mit. Gemeinsam schauen wir, was hinter der Situation stehen könnte und welche Unterstützung Ihrem Kind und Ihrer Familie jetzt weiterhilft.

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